Kaltes Nahwärme-netz

Allgemein:

Bei einem kalten Nahwärmenetz wird eine Wärmequelle (Grundwasser, Erd-, Abwärme) zentral von mehreren Parteien gemeinsam genutzt. 

 

Voraussetzungen:

  • Räumliche Nähe der Nutzer
  • Ausreichend Grundwasser, genügend Platz für die Erdwärme oder die Möglichkeit der Abwärmenutzung

Beschreibung:

Die Wärmequelle wird in einem zentralen Technikraum (Abschlussbauwerk) über große, unisolierte Leitungen zu den teilnehmenden Parteien gepumpt. Jede dieser Parteien besitzt eine eigene Wärmepumpenanlage, die sich die erwärmte Sole aus dem Netz holt und abgekühlt wieder zurückspeist. Die Leitungen wirken dabei wie ein Erdkollektor. Dies führt dazu, dass im Sommer für die Warmwasserbereitung keine Pumpen benötigt werden. Dabei kann je nach Wärmequelle geheizt oder gekühlt werden.

Fazit:

Die größeren Pumpen sind effizienter und gemeinsam genutzte Bauteile, wie z.B. Wärmetauscher, Druckhaltung, Entgasung und Steuerung, sind in der Summe kostengünstiger

Durch eine Standardisierung des Technikraums, gibt es eine Vorfertigung im Werk.

Die Kosten der Wärmequellenanlage verteilen sich auf mehrere Nutzer. Dies führt dazu, dass sich bereits ab zwei Teilnehmern ein Kostenvorteil ergibt.

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